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Ihrem vulkanischen Ursprung hat Ischia nicht nur die geologische
Vielfalt zu verdanken, sondern auch ein äusserst reiches
Hydrothermalvermögen: gesundheitsförderndes und -erhaltendes
Thermalwasser aus 29 Quellen sowie die heißen Dämpfe
von 63 Fumarolengruppen. Diese Fumarolen vor allem sind eine
Eigenart der Insel und eine Wohltat für rheumageplagte
Glieder.
Kein Wunder, daß die Thermalgärten so sehr besucht
sind. Diese für Ischia so typischen Anlagen bieten eine
gelungene Kombina-tionsmöglichkeit: ärztlich verordnete
Therapie in Verbindung mit Spaß – oder schlichtweg
nur Vergnügen, nebenbei mit prophylaktischer Wirkung.
Sie zahlen einen Eintrittspreis und können damit –
mit Ausnahme der rein medizinischen Kurabteilung – praktisch
alles benutzen: die meist weitläufigen Gärten mit
ihrer subtropischen Vegetation, die Grotten mit Natursauna,
verschiedene Thermalwasser- oder Meerwasserbecken und den
Strand, der meistens dazu gehört.
Die berühmtesten Thermalgärten sind die Poseidon-Gärten
an der Citara-Bucht, die Castiglione-Gärten
zwischen Ischia Porto und Casamicciola, die Aphrodite-
und Apollon-Gärten und die Tropical-Gärten
von Sant’ Angelo sowie die Negombo-Gärten
in Lacco Ameno.
Ein besonderer Tip: Ischias heißeste Quelle mit ihrem
winzigkleinen Thermalgarten ist die am wenigsten bekannte:
Bagnitello (oder Bagnitielli) östlich von Casamicciola
mit schönem Festlandblick. Die römischen Bäder
am Ende der Cavascura-Schlucht, vom Maronti-Strand aus zugänglich,
sind ein echtes Erlebnis. Die wenigen Wannen haben schon die
Römer aus dem Tuff geschlagen und die Moderne hat nur
unsichtbar Einzug in diesen schmalen, der Schlucht folgenden
„Thermalgarten“ gehalten.
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